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Der Beruf des Klempners
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Zu den zentralen Aufgaben des Klempners gehört die Verarbeitung von Blechen und Edelmetallen als Werkstoff für die Verkleidung von Dächern und Fassaden. Anwendung findet dieses alte Handwerk in der modernen Architektur ebenso wie im Denkmalschutz. Der Zuschnitt und die Verarbeitung der Bleche erfolgt jedoch nicht nur in der Werkstatt, sondern häufig auch in luftiger Höhe auf den Dächern alter Kirchen oder neu erbauter Bürokomplexe. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, sollte sich also bei Wind und Wetter auch in größeren Höhen wohl fühlen.
Die Bleche werden gebogen, gefalzt oder geformt. Es werden zwar auch vorgefertigte Teile verarbeitet, wie beispielsweise Dachabdeckungen, Dachrinnen oder Regenfallrohre. Im Vordergrund steht jedoch die handwerkliche Einzelfertigung, die bei der Restaurierung wie am Neubau Maßarbeit erforderlich macht. Arbeitserleichterung bringt dabei der Einsatz entsprechenden Umgang mit Maschinen und Werkzeugen.
Zentrale Inhalte der Ausbildung sind das Wissen und der handwerkliche Umgang mit Metallen und Kunststoffen, Kenntnisse über deren jeweiligen Verwendungszweck sowie Kenntnisse und Fähigkeiten der gängigen Verbindungstechniken Schweißen, Nieten, Kleben.
Voraussetzungen: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur, handwerkliches Geschick, zeichnerische Fähigkeiten und gutes Raumvorstellungsvermögen.
Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.
Prüfungen: Zwischenprüfung: Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
Gesellenprüfung: Die Gesellenprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit abgenommen.
Einige Zahlen: 1998: 56 Lehrlinge gesamt, darunter 20 Lehrlinge im 1. Lehrjahr 1999: 62 Lehrlinge gesamt, darunter 21 Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2000: 75 Lehrlinge gesamt, darunter 23 Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2001: 74 Lehrlinge gesamt, darunter 19 Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2002: 78 Lehrlinge gesamt, darunter 24 Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2003: 66 Lehrlinge gesamt, darunter 6 Lehrlinge im 1. Lehrjahr
 Mehr Informationen:
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